Volker Ranisch

Volker Ranisch

Felix Krull

Felix Krull, Sohn eines bankrotten und im Selbstmord endenden rheinischen Schaumweinfabrikanten, ist ein Träumer, Phantast und bürgerlicher Nichtsnutz, der das Illusionäre von Welt und Leben tief empfindet und von Anfang an darauf aus ist, sich selbst zu einer Art Lebensillusion zu stilisieren. Er fühlt sich von Natur aus begünstigt und bevorteilt, ist es aber seinem Range nach nicht. Diesen ungerechten Zufall korrigiert er durch eine, seiner Anmut sehr leichtfallende Täuschung, eben durch Illusion. Verliebt in die Welt, ohne ihr auf bürgerliche Weise dienen zu können, ist er bestrebt, die Welt in sich verliebt zu machen.

Volker Ranisch spürt mit diesem Soloabend der hohen Sprachkunst Thomas Manns nach. Indem er in die Rolle des Ich-Erzählers Felix Krull schlüpft, lässt er vor seinem Publikum in freier Rede die illustre Gesellschaft des Romans mit ihrer zahlreichen Personage entstehen und erweckt gleichzeitig einen lebendigen Eindruck vom vortrefflichen Wortwitz des Autors.

Die Inszenierung war seit ihrer Premiere 2005 viele Jahre fester Bestandteil des Repertoires des Theaters im Palais und wird erfolgreich auf Gastspielen im In- und Ausland gespielt.

 

Felix Krull - Volker Ranisch

Fontane

“Aber diesmal wird es eine Freude sein”

Ein literarisches Porträt über

THEODOR FONTANE

In seinem fast achtzigjährigen Leben hat Theodor Fontane viel erlebt. Daran

knüpfen sich die unterschiedlichsten Erinnerungen. Der Bogen spannt sich von

Briefen an seine Frau Emilie über Reiseberichte, den berühmten Wanderungen

durch die Mark Brandenburg bis hin zu den Balladen und zu „Effi Briest“.

In vier Kapiteln durchaus heiterer Art wird das Leben eines Mannes skizziert, der

von sich behauptet, lieber „Lausedichter“ als für „Bibber und Klimbim“ zu sein.

Teil eins: Der Mensch Theodor Fontane

„Man ist nicht bloß ein einzelner Mann, sondern gehört einem Ganzen an“

Teil zwei: Fontane, ein Reisender und Wanderer

„In den meisten Fällen heißt reisen, sich ärgern“

Teil drei: Der Briefeschreiber, Balladendichter und Romanschriftsteller

„Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, ein Birnbaum in seinem Garten stand…“

Teil vier: Der Dichter als Gatte

„Heute vor neunzehn Jahren hatten wir unseren Polterabend. Was ist seitdem alles ins Land,

was ist alles zur Ruh gegangen… In weitere Betrachtungen will ich mich nicht einlassen.“

Und ist auch noch so dünn der Tee,

und tut dir irgendwo was weh –

Rum, Rum, dann sind gleich alle Schmerzen stumm.

Ein sympathisches Portrait des Menschen, Briefeschreibers,

Balladendichters und Romanschriftstellers,

Theodor Fontane

vorgestellt

von Volker Ranisch

In diesem Künstlerportrait geht es sowohl um Fontanes Werke als auch um den Menschen,

der sich hinter diesem großartigen Dichter verbirgt. Dass Fontane mit einer kräftigen Portion

berlinischen Mutterwitz und dem dazugehörigen trocknen Humor ausgestattet war, ist

hinlänglich bekannt. Daher verspricht es eine recht amüsante und vergnügliche Angelegenheit

zu werden, Fontane als Mensch näher unter die Lupe zu nehmen. Natürlich kommen dabei

auch seine Frau Emilie, Schriftstellerkollegen und andere Zeitgenossen zu Wort. Und

selbstverständlich treffen wir en passant auf einige Perlen seines dichterischen Schaffens.

Fontane - Volker Ranisch

Professor Unrat

Literarisches Solo nach dem Roman von Heinrich Mann

Textfassung von Mareike Block und Volker Ranisch

«Professor Unrat» ist die Geschichte einer gesellschaftlichen Grenzüberschreitung und – damit verbunden – eines sozialen Abstieges.

Gleichzeitig ist es die Geschichte einer großen, romantischen, aber im Grunde unmöglichen Liebe.

Berühmtheit erlangte «Professor Unrat» durch die Verfilmung mit Marlene Dietrich und Emil Jannings, die den Titel «Der blaue Engel» trug.

Die Buchvorlage ist einiges radikaler: Der Roman «Professor Unrat oder

Das Ende eines Tyrannen», nach einem authentischen Fall geschrieben,

beschreibt die Geschichte des Professors Raat, den alle «Unrat» nennen.

Er ist ein pädagogischer Berserker, ein schulmeisterlicher Tyrann. Heinrich

Manns aktuelles Thema: Formen der Machtausübung und gesellschaftlicher

Machtverhältnisse.

Auf einer abendlichen Jagd nach seinen Schülern begegnet Unrat der «Künstlerin» Rosa Fröhlich, die in einem zwielichtigen Etablissement als

Sängerin auftritt. Er erlernt den Garderoben- und Minnedienst und heiratet

Rosa, die damit zum Instrument für seine Ziele wird. Der Moment, in dem er

glaubt, alle seine Schüler besiegt zu haben, endet für ihn selbst in freiem Fall.

Prof. Unrat - Volker Ranisch

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